Buchgewerbehaus Wilhelmstraße 118
Das Buchgewerbehauses im nördlichen Kreuzberg befindet sich in alter Nachbarschaft von Zeitungs- und Regierungsviertel. Errichtet 1910 als einer der ersten Stahlskelettbauten Berlins, war der Komplex bis vor wenigen Jahren Sitz der 1888 gegründeten Großbuchbinderei Lüderitz & Bauer. Das Vorderhaus, dessen Portal unten zu sehen ist, wurde im Frühjahr 1945 durch Artilleriebeschuß zerstört; die drei Quergebäude überstanden den Krieg mit reparablen Bombenschäden. Alle Fotos stammen aus dem Jubiläumsalbum von 1913, das anläßlich des 25jährigen Firmenjubiläums angefertigt wurde.
|
Erstes Quergebäude. Die Räume des Landt Verlags befinden sich in der ehemaligen Verwaltungsetage der Firma Lüderitz & Bauer im 2. Stock. |
|
Portal des 1945 zerstörten Vorderhauses um 1913. |
|
Das Büro der Firma Lüderitz & Bauer um 1913. |
|
Fabriketage mit Falzmaschinen, um 1913. Die Produktion findet noch ohne Paletten und Hubwagen statt. |
|
Einhängen des Buchblocks in die Decke sowie Pressen, um 1913. |
Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.